Das Bündner Kunstmuseum hat sich zu einer Institution mit weiter Ausstrahlung entwickelt. Das ganz zur Freude der SP Graubünden. Die Entlassung resp. Degradierung von Stephan Kunz als Direktor des Kunstmuseums hätte dem Kulturkanton und insbesondere dem Kunstmuseum Schaden zugefügt. Wir begrüssen den Entscheid von Martin Jäger, die Degradierung von Stephan Kunz zu sistieren. Der Entscheid zeugt von persönlicher und politischer Grösse und ist zu würdigen.

SP-Regierungsrat Martin Jäger hat heute kommuniziert, dass er den Entscheid, Stephan Kunz zu degradieren, sistiert. Martin Jäger signalisiert damit, dass es weitere, bessere Möglichkeiten gibt und die vorgeschlagene Massnahme nicht die Beste war. Die SP Graubünden begrüsst diesen Entscheid. Sie würdigt ihn als Ausdruck von persönlicher und politischer Grösse.

Sicherlich wird die Aufarbeitung des Geschehenen von der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates in Angriff genommen. Die SP Graubünden begrüsst eine transparente und faire Aufarbeitung des bisherigen Prozesses. Vor allem aber schafft der Entscheid Raum für eine Auslegeordnung und für eine Vorwärtsstrategie mit Stephan Kunz, durch die das Museum weiterhin optimal positioniert werden kann.

Die aktuelle Debatte und die steigenden Besucherzahlen zeigen, wie wichtig das Museum für den Kulturkanton Graubünden ist. Das gestiegene Renommee und insbesondere die neue Grösse des Kunstmuseums verlangen aber auch nach mehr Mitteln. So wie das die SP Graubünden bereits in der Februarsession des Grossen Rates forderte. Ziel des nun anstehenden Prozesses muss sein, Strukturen zu schaffen, in denen alle Mitarbeiter ihre Fachkompetenzen am richtigen Ort optimal einbringen können.

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