Der Jahresabschluss 2018 des Kantons fällt mit einem Überschuss von 105 Millionen einmal mehr positiv aus. Und das, obwohl (ebenfalls einmal mehr) ein Defizit von über 30 Millionen budgetiert war. Für die SP Graubünden ist darum klar, dass das von Regierung vorgeschlagene Sparpaket («GrFlex») vom Tisch ist. Die Bevölkerung hat kein Verständnis dafür, warum jetzt gespart werden soll. Mit einem verfügbaren Eigenkapital von rund 820 Mio. CHF und nach über 15 Jahren mit positiven Rechnungsabschlüssen gibt es schlicht keinen sachlichen Grund dafür, dass die BündnerInnen in Zukunft weniger für ihren Steuerfranken erhalten sollen.

Ganz im Gegenteil: Aufgrund der guten Finanzlage des Kantons erneuert die SP Graubünden ihre Forderung, dass die kommende Steuergesetzrevision des Kantons (Umsetzung «STAF» auf Kantonsebene) dazu genutzt wird, die normalen Leute steuerlich zu entlasten. Während die juristischen Personen bei den letzten Steuergesetzrevisionen massiv entlastet wurden, gingen die normalen Leute immer leer aus. Das muss sich jetzt ändern. Dafür wird sich die SP im Grossen Rat einsetzen.

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