SP Graubünden

Appell zur Rettung eigenständiger Medien in der Südostschweiz

Die Medienlandschaft in der Schweiz ist im Umbruch und der finanzielle Druck auf die Zeitungsverlage wächst. Einige Verlage verfolgen dabei nicht finanzielle, sondern politische Ziele. So die Basler Zeitung. Sie gehört zu einem Drittel Christoph Blocher und fährt eine scharfe rechtspopulistische Linie, die zwar von der Leserschaft nicht goutiert, aber mit grosser finanzieller Macht durchgesetzt wird.

Die Ankündigung, dass die Somedia eine redaktionelle Zusammenarbeit mit der Basler Zeitung prüft, hat zu grosser Besorgnis geführt. Unabhängiger und eigenständiger Journalismus in unserer Region sind gefährdet. Die SP Graubünden lanciert darum zusammen mit 18 Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Journalismus und Wirtschaft einen dringenden «Appell zur Rettung eigenständiger Medien in der Südostschweiz». Dieser richtet sich an Somedia-Verleger Hanspeter Lebrument. Wir appellieren an Hanspeter Lebrument, die Zusammenarbeit einzustellen und sich für starke, eigenständige und freiheitliche Medien in der Südostschweiz einzusetzen.

Ziel des Appells ist, dass die Leserinnen und Leser der Zeitung eine Stimme erhalten. Den Erstunterzeichnenden sind unabhängige Medien etwas Wert. Sie wollen keinen rechtspopulistischen Thesenjournalismus, sondern unabhängige Bericherstattung über die Welt und die Schweiz aus Bündner- und Glanersicht. Der Appel kann online unter www.rettungsappell.ch unterzeichnet werden.

Der Appell im Wortlaut:
«Die Medien sind im Umbruch. Einige Personen verfolgen dabei politische Ziele. So bei der Basler Zeitung. Sie gehört zu einem Drittel Christoph Blocher und fährt eine scharfe rechtspopulistische Linie. Wird diese mit wirtschaftlicher Macht durchgesetzt, schadet das dem unabhängigen Journalismus, der Vielfalt und der Demokratie. 

Auch die Medien der Südostschweiz sind betroffen: Somedia-Verleger Hanspeter Lebrument prüft eine redaktionelle Zusammenarbeit mit der Basler Zeitung. Er will den Inland-, Ausland- und Kulturteil in Basel herstellen lassen. Er stellt damit die eigenständige und die freiheitliche Ausrichtung seiner Zeitung in Frage. 

Wir Unterzeichnenden lesen die Südostschweiz. Darum sind wir besorgt. Wir wollen Medien, die…

 …eigenständig über die Welt berichten.
…deren RedaktorInnen mit Bündner- und Glarnersicht über die Schweiz berichten.
…keine Agenda im Interesse der Familie Blocher verfolgen.

Wir appellieren an Somedia-Verleger Hanspeter Lebrument, die Verhandlungen über eine redaktionelle Zusammenarbeit mit der Basler Zeitung einzustellen! Wir appellieren an Hanspeter Lebrument, sich für die Erhaltung eigenständiger und freiheitlicher Medien in der Südostschweiz einzusetzen!»

Die Erstunterzeichnenden:
Beatrice Baselgia, Grossrätin & a. Gemeindepräsidentin, Domat/Ems – Gaudenz Bavier, Präsident GLP GR, Fläsch – Martin Bundi, a. Nationalrat und Historiker, Chur – Hans Caprez, ehem. Redaktor beim Beobachter, Castrisch – Doris Caviezel-Hidber, Präsidentin Bündner Kunstvertein, Chur – Bettina Gadient, Regionalrichterin, Trin – Köbi Gantenbein, Chefredaktor/Verleger Hochparterre, Fläsch & Zürich, Heini Hagmann, Präsident Kulturkommission, Schiers – Andrea Hämmerle, a. Nationalrat, Pratval – Lukas Horrer, Parteisekretär SP GR, Chur – Thomas Kistler, Landrat in Glarus, Niederurnen – Jacques Marti, Landrat in Glarus, Sool – Anita Mazzetta, Umweltfachfrau und Gemeinderätin, Chur -Peter Peyer, Grossrat, Trin – Jon Pult, Grossrat, Chur – Silva Semadeni, Nationalrätin, Chur – Luzi Stadler, Informatikunternehmer, Buchen i.P. – Philipp Wilhelm, Präsident SP GR, Davos

Medienmitteilung als PDF

 

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SP Graubünden

Wenig Fortschritt bei der Totalrevision des Gemeindegesetzes

Die SP Grossratsfraktion traf sich am 4. Oktober 2017 zur Vorbereitung der Oktobersession in Chur. Unter der Leitung von Vize-Fraktionspräsidentin Sandra Locher Benguerel und im Beisein von Regierungsrat Martin Jäger wurden die Geschäfte beraten.

Die SP-Fraktion ist grundsätzlich einverstanden mit der Stossrichtung der Totalrevision des Gemeinde-gesetzes. Die Totalrevision ist eine Chance in Richtung Zukunft zu gehen, wenn auch in kleinen Schritten. Die SP Fraktion wird sich deshalb entschieden dafür einsetzen, dass die von der Regierung vorgeschlagenen Neuerungen im Gesetz belassen werden, so zum Beispiel die Öffentlichkeit der Gemeindeversammlungen. Ebenfalls als richtig erachtet die Fraktion die Auflösung des Bodenerlöskontos, das heisst, dass Erlöse und Erträge aus dem Verkauf und der Nutzung des Nutzungsvermögens an die politische Gemeinde fliessen. Damit können die politischen Gemeinden ohne Zustimmung der Bürgergemeinden über dieses Geld verfügen. Falls der Grosse Rat diese von der Regierung vorgeschlagenen kleinen Schritte nicht genehmigt, behält sich die Mehrheit der SP Fraktion die Möglichkeit vor, bei der Schlussabstimmung gegen das neue Gemeindegesetz zu stimmen.

Auswirkungen „No- Billag“
Zudem hat die SP Fraktion beschlossen, eine Anfrage betreffend der „No Billag“-Initiative und deren Auswirkungen auf Graubünden zu machen. Die SP ist der Auffassung, dass diese Initiative für Graubünden in verschiedener Hinsicht einschneidend ist. Insbesondere für die romanische und italienische Sprachminderheit wäre eine Aufrechterhaltung des heutigen Radio- und Fernsehangebots unmöglich. Die SP will deshalb von der Regierung wissen, wie sie dazu Stellung bezieht.

Medienmitteilung als PDF – Deutsch
Medienmitteilung als PDF – Rumantsch
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SP Graubünden

Neues Positionspapier: Die Chancen der Energiewende für Graubünden nutzen.

An der heutigen Pressekonferenz haben Peter Peyer (Grossrat und Regierungsratskandidat), Anita Mazzetta (Gemeinderätin Chur), Johannes Pfenninger (Grossrat) und Silva Semadeni (Nationalrätin) das neue Positionspapier der SP Graubünden, „Nach dem Ja zur Energiewende: Chanen für Graubünden nutzen“, vorgestellt.

Pressemappe der PK als PDF-File und Positionspapier als PDF-File

Seit der Abstimmung über die Energiestrategie 2050 hat die Diskussion über eine sichere Energiezukunft, über Klimawandel und natürliche, saubere Ressourcen an Dynamik gewonnen. Für Graubünden eine zusätzliche Herausforderung sind die Wasserzinsen. Gleichzeitig erlebten wir in den letzten Wochen drastisch, wie die Natur wortwörtlich in Bewegung gerät und wie verletzlich unser Lebensraum dadurch ist.

In diesem Umfeld ist es für die SP richtig und wichtig, ihre Vorstellungen und Forderungen zur Energiezukunft und zu den Chancen, die dem Kanton Graubünden daraus erwachsen, jetzt kompakt und aktuell darzustellen.

Zum Positionspapier
Am 21. Mai 2017 wurde die «Energiestrategie 2050» vom Volk angenommen. Die Annahme der «Energiestrategie 2050» ist ein Erfolg sozialdemokratischer und umweltpolitischer Hartnäckigkeit und Weitsicht. Die SP Graubünden engagiert sich seit Jahrzehnten für die Energiewende. Das heisst für die Wasserkraft, für die Förderung neuer erneuerbarer Energien, für mehr Energieeffizienz und für den geordneten Atomausstieg.

Das tun wir nicht nur, weil unser Kanton von den Folgen des Klimawandels durch Schneemangel und Umweltschäden besonders stark betroffen ist. Graubünden als Sonnen- und Wasserkanton und als Kanton mit einer Bauwirtschaft im Strukturwandel kann vom ökologischen Umbau besonders profitieren.

Die Energiefrage ist ein Schlüssel für die Zukunft. Denn Klima-, Wirtschafts- und Regionalpolitik werden massgeblich von der Energiepolitik geprägt. Mit der neuen «Energiestrategie 2050» eröffnen sich für Graubünden zahlreiche Chancen. Gleichzeitig ist die Energiebranche von schwer vorhersehbaren Umwälzungen betroffen, was Risiken mit sich bringt und Weitsicht erfordert.

Im vorliegenden Positionspapier zeigt die SP Graubünden deshalb auf, wie die Chancen der «Energiestrategie 2050» genutzt werden können. Von grosser Bedeutung für Graubündens Zukunft ist das Thema der Wasserzinsen. Im Papier erläutern wir unsere Position. Zugespitzt: Die Wasserzinsen bleiben!

Ausstieg besiegelt, Weichen gestellt.

Wie bereits ausgeführt: Mit dem Ja der Bevölkerung zum Energiegesetz am 21. Mai 2017 wurde der Wille zum schrittweisen Atomausstieg besiegelt und die Marschrichtung für die künftige Energieversorgung vorgegeben: Es muss weniger Energie verbraucht werden und es muss mehr Energie aus erneuerbaren Quellen produziert werden.

Graubündens Energie-Potential

Unser Kanton hat mit Wasserkraft, viel Sonneneinstrahlung, Biomasse (Holz) und einzelnen Windstandorten beste Voraussetzungen, um einen beachtlichen Anteil an die Energiewende beizutragen. Seit den Neunzigerjahren trägt Graubünden jährlich rund einen Achtel an die nationale Jahresstromproduktion bei. Rein rechnerisch wäre Graubünden bereits heute energieautark.

Das volkswirtschaftliche Potential der Energiewende

Wenn der Kanton entschieden handelt, birgt die Energiewende auch wirtschaftlich grosses Potenzial. Ein Ausbau des Gebäudeprogramms kann etwa zu markant mehr Aufträgen für die Bündner Bauwirtschaft führen, die sich nach dem gescheiterten Geschäftsmodell des Zweitwohnungsbaus neu orientieren muss. Bildung und Weiterbildung sind deshalb von grosser Wichtigkeit für die Frage, ob die Wertschöpfungspotenziale der Energiewende im Kanton anfallen können. Wir müssen sicherstellen, dass unser Know-how in den Ausbildungsinstitutionen wie auch den Betrieben auf der Höhe der Zeit ist und dass wir in allen Bereichen der Energiebranche, insbesondere bei der Digitalisierung, gut ausgebildete Fachleute haben und ansprechende Arbeitsbedingungen bieten können.

Unser Anspruch: Naturschutz und Energiewende sind keine Gegensätze

Energiewende ist aus Sicht der SP Graubünden möglich. Denn die zentralen Massnahmen der Energiestrategie können und müssen vorwiegend im Bestand der genutzten Räume erfolgen. Gebäudesanierungen, verbesserte Effizienz von Kraftwerken oder die Nutzung von Solarenergie in bebautem Siedlungsgebiet sind die wichtigsten Pfeiler einer konsequent umgesetzten Energiewende und beeinträchtigen unsere wertvolle Natur und Landschaft kaum.

Repower

Die SP Graubünden hat immer vor der Hochrisikostrategie der Repower mit internationaler Ausrichtung und Kohlekraft gewarnt. Die Repower-Führung hat diese Bedenken und die Entwicklungen auf dem Energiemarkt lange ignoriert. Die nun seit einiger Zeit erfolgte strategische Neuausrichtung wird – unter dem Motto «Lieber spät als nie» – von der SP grundsätzlich begrüsst. Wir sind allerdings skeptisch, ob diese Ziele mit der bestehenden Führung erreicht werden können. Und es stellen sich noch viele Fragen. Diese betreffen insbesondere die Heimfallthematik, die Versorgungssicherheit, die Zusammenarbeit mit Grischelectra und vor allem die Sicherung der Arbeitsplätze in der Peripherie oder die Bindung von Fachpersonal. Ich verweise dazu auch auf eine Anfrage der SP-Fraktion im Grossen Rat, welche in der vergangenen Augustsession eingereicht wurde (https://www.gr.ch/DE/institutionen/parlament/PV/Seiten/20170830SP(Pfenninger)01.aspx).
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SP Graubünden

Fortschritt für Graubünden: Kampagnenteam von Peter Peyer diskutiert Wahlstrategie in Curaglia

Am 25. Juni hat Peter Peyer die schweizweit ersten offenen Vorwahlen mit fast 60 % der Stimmen gewonnen und wurde so zum offiziellen Regierungsratskandidaten der SP Graubünden. Über den Sommer hat er sein Kampagnenteam zusammengestellt, das von der Emser Grossrätin und ehemaligen Gemeindepräsidentin Beatrice Baselgia geleitet wird und viele Kompetenzen in sich vereinigt.

Peter Peyer war es wichtig, ein Kampagnenteam zusammenzustellen, das Kompetenz und Erfahrung in Organisation, Strategie und Kommunikation mitbringt. Die nun engagierten Teammitglieder bringen diese Qualitäten mit. Sie haben Kampagnen, Gemeinden und Unternehmen geführt. Mit der ehemaligen Emser Gemeindepräsidentin und Grossrätin Beatrice Baselgia konnte Peter Peyer eine erfolgreiche Politikerin als Kampagnenleiterin gewinnen.

Fortschritt für Graubünden als Hauptziel
Das Kampagnenteam traf sich am vergangenen Wochenende zur zweitägigen Strategietagung im neuen Hotel Medelina in Curaglia. Das innovative Hotelprojekt in der Val Medel, das aus einem Umbau eines nicht mehr genutzten Pflegeheims entstanden ist, steht für den Fortschritt und den Mut, den Graubünden braucht und den Peter Peyer als Regierungsrat ermöglichen und fördern will. Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren und harten politischen Auseinandersetzungen will Peter Peyer in den nächsten Jahren die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Fortschritt für ganz Graubünden ins Zentrum seiner Politik stellen. Graubünden braucht politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich positive Impulse, um eine gute Zukunft für alle zu sichern. Dafür möchte Peter Peyer im Wahlkampf und später als Regierungsrat einstehen.

Eine Kampagne mit der Basis
Peter Peyer ist der demokratisch bestlegitimierte Regierungsratskandidat der Schweiz. Er wurde nicht von der Geschäftsleitung seiner Partei nominiert, sondern an der Urne von der interessierten Bevölkerung. Das ist auch eine Verpflichtung für seine Hauptkampagne. So setzt er im Wahlkampf auf mehr Basisbeteiligung und auf den direkten Austausch mit der Bevölkerung. In einer gross angelegten Basiskampagne im ganzen Kanton suchen er und sein Team das direkte Gespräch mit tausenden von Bürgerinnen und Bürgern. Dadurch will Peter Peyer auf der einen Seite die Ideen, Hoffnungen, Sorgen und Probleme der Bevölkerung noch besser kennenlernen. Auf der anderen Seite sollen so auch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden, die sich bis am 10. Juni in ihrem Umfeld für eine Wahl von Peter Peyer einsetzen. Dieser Fokus auf eine echte Basiskampagne entspringt der Überzeugung von Peter Peyer, dass Fortschritt, aber auch Wahlerfolg nur entsteht, wenn er der Bevölkerung entspringt.

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Bildlegende
Das Kampagnenteam vor dem Hotel Medelina in Curaglia. Folgende Personen sind v.r.n.l. zu sehen:

Philipp Wilhelm, Präsident SP GR, Architekt, Davos
Tamara Gianera, ehemalige Parteisekretärin & Campaignerin SP GR, Historikerin, Chur
Jon Pult, Strategie- und Kommunikationsberater, Grossrat, Chur
Erika Cahenzli, Gemeindevorstandsmitglied, Grossrätin, Untervaz
Peter Peyer, Regierungsratskandidat, Grossrat, Trin
Beatrice Baselgia, Kampagnenleiterin, Grossrätin, Domat/Ems
Lukas Horrer, Parteisekretär SP GR, Ökonom, Chur
Doris Caviezel-Hidber, Vizepräsidentin SP GR, ehemalige Stadträtin, Chur
Mara Sprecher, Campaignerin SP GR, Kauffrau, Davos
Severin Bischof, Politologe und Kommunikationsberater, Davos
Luzi Stadler, Informatikunternehmer, Buchen im Prättigau

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SP Graubünden

Ausserordentlicher Parteitag 2017 in Chur

Am ausserordentlichen Parteitag 2017 in Chur lancierten die anwesenden Mitglieder die Volksinitiative „Für die Verkleinerung des Grossen Rates – 90 sind genug“. Höhepunkt des Parteitages war die Rede von Peter Peyer, Gewinner der Vorwahlen und Regierungsratskandidat. Hier können Sie die Rede nachlesen und ein Kurzargumentarium zur lancierten Volksinitiative herunterladen. Alle weiteren Infos zur Initiative finden Sie unter www.90sindgenug.ch

Zudem fasste der Parteitg die JA-Parole zur Ernährungssicherheit-Vorlage, die am 24. September zu Abstimmung kommt. Bei Abstimmung über die Altersvorsorge 2020 fasste die SP Schweiz die Parole bereits im April durch eine Urabstimmung. 93% der Mitglieder der SP Graubünden sprachen sich dabei für 2x JA aus.

Rede von Peter PeyerKurzargumentarium VolksinitiativeWebsite zur Volksinitiative
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SP Graubünden

SP Fraktion begrüsst klaren Positionsbezug der Regierung zu den Wasserzinsen

Die SP-Grossratsfraktion hielt am 18. August 2017 zur Vorbereitung der August-Session ihre Landsitzung in Almens ab. Unter Leitung des neuen Fraktionspräsidenten Conradin Caviezel und im Beisein von Regierungsrat Martin Jäger wurden die Geschäfte vorberaten. Die SP-Fraktion nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Regierung in ihrer Antwort auf den Auftrag Kol-legger sich nun unmissverständlich für das bisherige Niveau der Wasserzinsen (110 CHF/Kilowatt Bruttoleistung) einsetzt. Dieser klare Positionsbezug war dringend nötig. Die SP hat immer kommuniziert, dass eine allfällige Senkung der Wasserzinsen mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Dies würde in den Berggebieten zu massiven Einnahmenausfällen führen und einseitig die Unterländer Stromkonzerne begünstigen, die noch vor einigen Jahren Milliardengewinne geschrieben haben. Die SP-Fraktion wird daher den Auftrag Kollegger geschlossen unterstützen.

Des Weiteren wurde unter der kompetenten Leitung von Kommissionspräsidentin Erika Ca-henzli (Kreis Fünf Dörfer) die Revision des Krankenpflegegesetzes diskutiert. Obschon die SP in der Vernehmlassung noch eine inhaltlich umfassendere Totalrevision gefordert hat, unterstützt die SP-Fraktion die vorliegende Botschaft. Es ist ein pragmatischer Schritt in die richtige Richtung.

Abschliessend wurde noch der SP-Fraktionsauftrag für eine Verkleinerung des Grossen Rats besprochen. Die SP hat bereits Anfang August angekündet, dass eine entsprechende Volks-initiative lanciert werden soll, falls der Grosse Rat einmal mehr nicht bereit sein sollte, Refor-men bei sich selbst vorzunehmen (http://www.sp-gr.ch/fuer-die-verkleinerung-des-grossen-rates-90-sind-genug/).

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SP Graubünden

Für die Verkleinerung des Grossen Rates: 90 sind genug

Die Geschäftsleitung der SP Graubünden hat an ihrer letzten Sitzung beschlossen, dem ausserordentlichen Parteitag vom 6. September zu beantragen, die Volksinitiative „Verkleinerung des Grossen Rates – 90 sind genug“ zu lancieren, sollte der Grosse Rat den entsprechenden Auftrag der SP-Fraktion in der Augustsession ablehnen.

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Grenzüberschreitender SP-Austausch in München

Am 21. und 22. Juli nahmen mit Grossrat Jon Pult und Parteipräsident Philipp Wilhelm zwei Vertreter der SP Graubünden an der Konferenz der „Arbeitsgemeinschaft der SozialdemokratInnen im Alpenraum“ in München teil. Die ASA ist ein 1971 gegründeter Zusammenschluss sozialdemokratischer Parteien aus Deutschland, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz. Gastgeber der Konferenz waren Hans-Ulrich Pfaffmann und Florian von Brunn, beide Mitglieder des Bayrischen Landtags. Aus anderen Ländern reisten Exekutiv- und Parlamentspolitiker an, auch aus Uri, Graubünden und Glarus.

Schweizer Verlagerungspolitik als Vorbild
Im Zentrum der Konferenz stand die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums. Die Teilnehmenden verabschiedeten ein Manifest, das die gemeinsamen Ziele der ASA in Kernfragen der Bereiche Bildung, Arbeitsplätze, Wirtschaft, Umwelt, Verkehr, Tourismus und Landwirtschaft festlegt. Die ASA steht für gleichwertige Lebensqualität in den Metropolen sowie den hochalpinen Regionen der Alpen ein. Viele Regionen im Alpenraum sind einer Negativspirale ausgesetzt, weil junge Menschen für die Ausbildung in Großstädte ziehen und nur in wenigen Fällen in ihre Heimat zurückkehren. Ein besonderes Augenmerk legt die ASA auch auf die kulturelle Vielfalt und auf den Schutz der sprachlichen Minderheiten in den Alpen. Das ist aus Sicht der SP Graubünde gerade für unseren dreisprachigen Kanton zentral. In Arbeitsgruppen wird die ASA an der Umsetzung ihrer Ziele arbeiten. Mit Jon Pult übernimmt dabei ein Bündner Politiker den Lead bei der Verkehrspolitik. Denn die ASA bekennt sich zur Schweizer Verlagerungspolitik und zu den Leitsätzen der Alpeninitiative: Der alpenquerende Güterverkehr muss in allen Transitkorridoren auf der Schiene erfolgen. Man war sich in München einig, dass es dazu nicht zuletzt Kostenwahrheit im Strassenverkehr braucht.

Internationale Zusammenarbeit fortführen
Die Zusammenarbeit von Politikerinnen und Politikern verschiedener Länder verdeutlicht, dass internationale Zusammenarbeit speziell im Alpenraum zentral ist. Das nächste Treffen der SP-Arbeitsgemeinschaft findet im Frühling 2018 in Kärnten statt. Die SP Graubünden wird sich weiterhin aktiv in den bereichernden, grenzübergreifenden Austausch einbringen.

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Gemeinsames Manifest der Alpeninternationale

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SP Graubünden

Peter Peyer gewinnt Vorwahlen und ist gewählter Kandidat

Bei 1’475 eingegangenen Stimmen und einem absoluten Mehr von 728 Stimmen ist mit 868 Stimmen oder 59.7 Prozent Peter Peyer zum Regierungsratskandidaten der SP Graubünden gewählt worden. Lieber Peter, ganz herzliche Gratulation!

Die ersten Vorwahlen der Schweiz sind Geschichte. Wir – die SP Graubünden – sind die erste Partei, die den Mut hatte, mehr Demokratie zu leben und die Wählerinnen und Wähler bereits bei der Nomination eines Kandidaten mitentscheiden zu lassen. Die Botschaft an die Wählerinnen und Wähler: Sozialdemokratische Politik ist spannend, lesbar, offen und vor allem: Ihr könnt mitbestimmen. Alle über 16 Jahre, die in Graubünden leben, konnten mitentscheiden. Unabhängig von der Farbe des Passes.

Nun: Wer eine Premiere wagt, der ist immer etwas nervös. Der Ausgang offen, Erfahrungswerte gibt es keine. Darum freut es uns umso mehr, dass die Vorwahlen ein voller Erfolg waren:

  • Zwei Kandidaten, um deren Engagement uns andere Parteien beneiden.
  • 17 Veranstaltungen in allen Regionen Graubündens.
  • Hunderte von direkten Gesprächen mit WählerInnen.

Und vor allem: Die Beteiligung an den Vorwahlen liegt über den Erwartungen. Das Ziel von 1’200 wurde deutlich übertroffen. Mit 1’475 Wählerinnen haben sich mehr als doppelt so viele Personen an der Vorwahl beteiligt, wie die SP Graubünden Mitglieder hat. An sie alle: Danke! Zusammen haben wir Bündner Politik spannender und demokratischer gemacht.

Alle Infos und Detailresultate unter www.vorwahlen.ch

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SP Graubünden

Martin Jäger trifft mit Sistierung richten Entscheid und schafft Raum für Vorwärtsstrategie.

Das Bündner Kunstmuseum hat sich zu einer Institution mit weiter Ausstrahlung entwickelt. Das ganz zur Freude der SP Graubünden. Die Entlassung resp. Degradierung von Stephan Kunz als Direktor des Kunstmuseums hätte dem Kulturkanton und insbesondere dem Kunstmuseum Schaden zugefügt. Wir begrüssen den Entscheid von Martin Jäger, die Degradierung von Stephan Kunz zu sistieren. Der Entscheid zeugt von persönlicher und politischer Grösse und ist zu würdigen.

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