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Medienmitteilungen

Medienmitteilung vom 26. Juni zum Grosssägewerk

Klare Rahmenbedingungen schaffen Vertrauen !

Reaktion zu den Medienberichten vom 24. Juni


Die SP Graubünden begrüsst nach wie vor die Bemühungen des Kantons um die Ansiedlung eines Grosssägewerkes. Dies sowohl bezüglich der Chancen und Möglichkeiten für die Waldwirtschaft des ganzen Kantons wie auch im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die offensive Strategie und Konzentration der Wirtschaftsförderung auf ein tatsächlich auch arbeitsplatzschaffendes Unternehmen erachten wir als richtig und entspricht unseren Forderungen im Rahmen des Referendums zum Wirtschaftsentwicklungsgesetz. Dass ausgerechnet aus Kreisen die beim Steuerwettbewerb der versch. Kantone mitmischen nun Kritik an den Unterstützungs- und Förderbeiträgen des Kantons Graubünden aufkommt ist absurd. Der „ordnungspolitische Sündenfall“ ist da wohl eher beim Wettbewerb um die niedrigsten kantonalen Unternehmenssteuern erkennbar.

Auch bei einer grundsätzlich positiven Beurteilung des „Ansiedlungsprojektes Grosssägerei“ bleiben etliche Fragen offen und es wäre hilfreich, wenn der Kanton hier durch eine professionellere Kommunikation Klarheit bezüglich den Rahmenbedingungen schaffen würde. Dies würde Vertrauen schaffen und dem Projekt grössere Realisierungschancen geben. Die projektbezogenen Anpassungen der Raumordnung, wie sie in diesem Fall anstehen, dürfen nicht Schule machen und sollen grundsätzlich nur punktuell und in Einzelfällen erfolgen. Für solche Ansiedlungen sind wenn immer möglich die vorhandenen Gewerbezonen zu berück-sichtigen. Der in diesem Zusammenhang stehende Gefahr zur Aushöhlung der mit grossem Aufwand erarbeiteten Raumplanung muss mit klaren Richtlinien seitens des Kantons begegnet werden.

Die Straffung und Konzentration der Waldwirtschaft in Graubünden muss unverzüglich und offensiv an die Hand genommen werden, damit Strukturen entstehen die es ermöglichen die vorhandenen Chancen zu nutzen und die bestmöglichen Lieferbedingungen auszuhandeln.

Insbesondere für den betroffenen Landwirt (Untervaz)soll eine gute und grösszügige Lösung erarbeitet werden. Die Höhe der Entschädigung muss sich aber in einem vernünftigen und reellen Rahmen bewegen.


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Auskunft:

Christoph Jaag 079 447 70 63

Johannes Pfenninger 079 610 29 15



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Für weitere Fragen: (Adressen nicht zur Publikation bestimmt)
Andrea Hämmerle, Nationalrat, 081 655 16 30
Johannes Pfenninger, Parteisekretär, 079 610 29 15
Beat Wittwer, Medienbeauftragter, 079 699 32 82
Peter Peyer, Parteipräsident, 079 629 00 85




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