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Medienmitteilung 09.09.2003

Der soziale Lack ist ab bei der SVP

Zur Verunglimpfung von Menschen ohne Arbeit oder mit Behinderungen durch die SVP



Seit Wochen macht die SVP Arbeitslose, Ausgesteuerte und Invalide schlecht:
Sozialschlaraffer, Sozialschmarotzer, Scheininvalide lauten die pauschalen
verbalen Kraftmeiereien.

Nun hat es sich der Finanzchef der SVP Schweiz, Christoph Blocher, mit seiner
EMS-Chemie geleistet, ein paar solcher so genannter Sozialschmarotzer und Scheininvaliden selbst zu produzieren: Während er sich selbst eine dicke Dividende verordnete, hat er seinem Betrieb eine Sparkur ("Effizienzprogramm") zu Lasten des Personals aufgebürdet. Rund 50 Stellen wurden gestrichen, teilweise durch frühzeitige Pensionierungen, aber auch durch Kündigungen. Von den Kündigungen sind unter anderen langjährige MitarbeiterInnen betroffen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben werden und wohl bei der IV oder dem Sozialamt anklopfen müssen.

Kurz und gut: Während die SVP die Sozialwerke schlecht redet, den Staat zu Tode sparen will und gleichzeitig für sehr Privilegierte Steuergeschenke fordert, mokiert sie sich über Arbeitslose und Menschen mit Behinderungen. Diese werden pauschal und tatsachenwidrig als Sozialschmarotzer und Scheininvalide in einer Inserate-Serie schweizweit stigmatisiert.

Die SP Graubünden hat diesen politischen Skandal jetzt ebenfalls in einem Inserat thematisiert. Es wird am Mittwoch, 10. September 2003, in der Südostschweiz und im Bündner Tagblatt erscheinen. Damit macht die SP Graubünden darauf aufmerksam, dass echte sozialpolitische Verantwortung nicht vor Fabriktoren halt machen kann und billige SVP-Polemik am 19. Oktober nicht belohnt werden darf. (SPGR)


Inserat im pdf-Format ansehen
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Auskunft:
Andrea Hämmerle, Nationalrat, Tel. 081 655 16 30
Johannes Pfenninger, Sekretär SP Graubünden, Tel. 079 610 29 15
Peter Peyer, Präsident SP Graubünden, Tel. 079 629 00 85






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