SP Graubünden / PS grischuna / PS grigionese

Medienmitteilung 28.04.03:


SP gedenkt und feiert im Unterengadin


Anlässlich des 17. internationalen Gedenktages an das Atomunglück von Tschernobyl trafen sich letzten Samstag in Scuol rund zwei Dutzend Mitglieder der SP Graubünden zur Vernissage des Unikatsplakates, welches in Erinnerung an das Tschernobyl-Unglück zum Atomausstieg ermahnen soll. Die Unikatplakate sind Bestandteil der SPS-Wahlkampagne 03, mit welchen bis zum Herbst jeweils an einer Plakatwand pro Kanton auf aktuelle Themen aufmerksam gemacht werden soll.
Der Plakataushang wurde mit der Feier zum 22-jährigen Bestehen der SP Unterengadin verbunden. Zu den anwesenden Gästen zählten auch Alt-Bundesrat Otto Stich und Alt-Nationalratspräsident Martin Bundi. Beim Apéro mit Bio-Milch erläuterte SP-Kantonalsekretär Johannes Pfenninger zusammen mit den beiden Unterengadiner SP-Grossratskandidaten Reto Pedotti (Suot Tasna) und Angelo Andina (Ramosch) die unabsehbaren und ungelösten Probleme der Atomenergie. Die Schweizer Energieversorgung könne auch ohne Atomstrom sichergestellt werden, weshalb am 18. Mai guten Gewissens den beiden Atomvorlagen zugestimmt werden könne. Das Unikatplakat hängt nun zwei Wochen an der Hauptstrasse von Scuol.
Nach der Plakataktion zog die Gesellschaft zur Feier der SP Unterengadin ins alte Kurhotel im Val Sinestra. Dort referierte Martin Bundi über die bald 100-jährige und zunehmend erfolgreiche Geschichte der Sozialdemokratie in Kanton Graubünden. CIPRA-Präsident Andreas Weissen erörterte in einem spannenden Diavortrag die Bedeutung der Alpenkonvention für das Leben im Alpenraum. Schliesslich liess es sich auch der ehemalige Schweizer Finanzminister Stich nicht nehmen, in einem Grusswort einige Anekdoten aus der Bundespolitik vorzutragen. Bei einem Festmahl mit musikalischer Begleitung wurden die ersten 22 Jahre der Parti socialdemocrat da l‘Engiadina Bassa gefeiert. Und da es sich hierbei um die einzige vollständig romanisch geführte SP-Sektion der Schweiz handelt, verwundert es nicht, dass gegen Mitternacht die Töne der sozialistischen Internationalen in rätoromanischer Sprache durch das Unterengadiner Seitental hallten...



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