SP Graubünden: Medienmitteilung 25.05.2002: Fideris SP Graubünden unterstützt Gewerkschaftsforderungen Die SP Graubünden unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften nach einem umfassenden Sozialplan für die 120 von der Entlassung betroffenen ArbeitnehmerInnen in Fideris. Die zum Teil gehässigen Kommentare in einzelnen Medien gegenüber einzelnen Gewerkschaftern verkennen, dass auch Regierungsrat Huber die Forderung nach einem Sozialplan gestellt hat, der diesen Namen verdient. In einem Fall wie Fideris, in dem die gesamte Belegschaft von der endgültigen Schliessung eines Betriebes betroffen ist, ist es geradezu Pflicht der Gewerkschaften, einen Sozialplan zu fordern, der nicht nur Härtefälle abdeckt. Im Gegenteil sollen für sämtliche Angestellten Abgangsentschädi- gungen, Umschulungsmöglichkeiten, Rentenausfallentschädigungen, Wohnortwechselzulagen usw. geboten werden. Die ArbeitnehmerInnen sind dabei gut beraten, nicht gleich auf das erstbeste Angebot einzusteigen, da sich die wirklichen persönlichen Konsequenzen des Arbeitsplatzverlustes wohl erst in ein paar Wochen zeigen werden. Im Übrigen erwartet die SP von allen Beteiligten, dass sie sich in der Sache hart, aber fair für eine Lösung einsetzten, die vor allem den ArbeitnehmerInnen zu Gute kommt und weder die Kassen der HIAG-Gruppe schont noch einseitig zur Profilierung der Gewerkschaften dient. -------------------------------------------------------------------------------- Kontaktadressen (nicht zur Publikation bestimmt): Peter Peyer, Präsident SP GR, Chur, Natel 079 629 00 85 Johannes Pfenninger, Sekretär SP GR, Pratval, Natel 079 610 29 15 |