Die SP Graubünden ist über das Ja der Bevölkerung zum Energiegesetz hoch erfreut. Trotz der massiven und teuren Angstmacherei-Kampagne der SVP hat die Bevölkerung einen weitsichtigen Entscheid gefällt. Speziell freut sich die SP Graubünden über die klare Zustimmung der Bündner Bevölkerung. Das zeigt, dass die Energiestrategie gerade für unseren Kanton zentral ist. Der Klimawandel bedroht zunehmend die Lebensgrundlagen im Berggebiet, etwa durch immer mehr schneearme Winter. Mit der Energiestrategie muss der Klimawandel angegangen werden, indem Energie einerseits effizienter eingesetzt wird und andererseits aus erneuerbaren Quellen wie Wasser, Sonne oder Biomasse gewonnen wird. Beide Massnahmen bieten grosse Chancen für Graubünden.

Bei der Steigerung der Energieeffizienz liegt das grosse Potenzial bei energetischen Gebäudesanierungen. Dafür stehen nun zusätzliche Mittel zur Verfügung. Das hilft nicht nur dem Klima, sondern schafft auch neue Aufträge für die Bündner Bauwirtschaft. Als Wasser- und Sonnenkanton verfügt Graubünden zudem über Ressourcen, die im Zuge der Energiestrategie zukunftsweisend sind. Es gilt jetzt, die Energiewende konsequent umzusetzen und die grossen Chancen für unseren Kanton zu nutzen. Der von der SP Graubünden seit Jahren geforderte ökologische Umbau muss jetzt vorangetrieben werden.

Zu bemerken ist auch die klare Ablehnung der Fremdsprachen-Initiative im Kanton Zürich. Die Abstimmung ist ein deutliches Bekenntnis zum Konzept von zwei Fremdsprachen in der Primarschule. Vor dem Hintergrund dieses wegweisenden Entscheids bedeutet die Bündner Fremdsprachen-Initiative einen Alleingang, der eine grosse Benachteiligung der Bündner Schülerinnen mit sich ziehen würde. Die SP Graubünden wird die Fremdsprachen-Initiative vehement bekämpfen, weil ein Alleingang nicht akzeptabel ist und weil der Sprachfrieden in unserem dreisprachigen Kanton nicht gefährdet werden darf.

Medienmitteilung