Die SP-Grossratsfraktion traf sich am 1. Juni 17 zur Vorbereitung der Junisession in Chur. Unter Leitung von Fraktionspräsident Andreas Thöny und im Beisein von Regierungsrat Martin Jäger wurden die Geschäfte beraten.Die SP-Fraktion unterstützt den Verpflichtungskredit von 31.4 Mio. Franken über die nächsten Jahre zur Sanierung des Konvikts. Die Immobilie aus dem Jahre 1968 muss dringend renoviert werden. Der Kanton ist gesetzlich zur Führung und zum Betrieb des Konvitks verpflichtet. Damit untersteht er auch der Werterhaltungspflicht. Aus Sicht der SP-Fraktion ist deshalb die vorliegende Form des Verpflichtungskredites das richtige Instrument. Die Rechtslage dafür ist klar und deutlich. Das Konvikt erfüllt aus regionalpolitischen Überlegungen eine wichtige Aufgabe. Stammen doch mehr alsdie Hälfte der über hundert Schüler aus Italienischbünden. Sie erhalten dank dem Konvikt die Möglichkeit einer kostengünstigen Mittelschulausbildung.
Das vorliegende Projekt „Weniger ist mehr“ des einheimischen Architekten Pablo Horvath ist keine Luxuslösung, sondern beinhaltet lediglich die längst notwendigen Werterhaltungsmassnahmen. Dass kein Ausbau stattfinden soll zeigtsich auch darin, dass die Kücheninfrastruktur mehrheitlich aufgehoben werden soll.

Medienmitteilung (DE/RO/IT)